Die richtige Investition in einen gebrauchten Wagen

Große Investitionen solltem im Leben stets wohlüberlegt sein. Ausgaben wie ein Umzug, der Kauf eines Eigenheims oder der Kauf eines neuen Autos sind enorm und sollten keinesfalls überstürzt getroffen werden. Empfehlenswert ist es, sich ein paar Monate mit den Angeboten auseinanderzusetzen und solch eine Entscheidung zu bedenken, bevor ein Kauf ansteht.

Vor- und Nachteile zunächst abwägen

Auch wenn es viele Vorteile an einem Neuwagen gibt, braucht der erste, eigene Wagen kein ungenutztes Modell zu sein, da es viele gebrauchte gibt, die von der Qualität her noch einige Jahre ohne Probleme gefahren werden können. Die Vorteile eines neuen Autos sind ganz klar, dass individuell nach eigenem Wunsch Farbe, Ausstattung und Modell gewählt werden kann. Außerdem besteht hierbei eine durch das Gesetz festgelegte Garantie von zwei Jahren. Auch der hohe Stand an aktuellster, verarbeiteter Technik ist ein Argument. Ein Neuwagen erfährt in seinen ersten Jahren jedoch einen starken Wertverlust, weshalb es sich lohnt, sich einen noch gut erhaltenen, aber wesentlich günstigeren Gebrauchtwagen anzuschaffen. Im Internet kommen Suchende da genau auf ihre Kosten und können zwischen lukrativen Angeboten wählen.

Informieren schon vor einer Besichtigung

Außerdem bietet die Anschaffung eines neuen Kleinwagens im Gebrauchwarenhandel ein wesentlich größeres Auto mit mehr Komfort, jedoch zum gleichen Preis. Wenn der Wagen aus zweiter Hand von einem fachkundigen Händler verkauft wird, muss dieser einem eine Garantie von einem Jahr bieten. Wer mit dem Gedanken der Anschaffung eines Dieselfahrzeugs spielt, der sollte darauf achten, dass ein Partikelfilter vorhanden ist oder mindestens im Nachhinein eingebaut werden kann an dem entsprechenden Modell. Außerdem sollte beachtet werden, welche Plakette das Fahrzeug erhält, da in Großstädten verschiedene Umweltzonen herrschen und einige somit nicht befahrbar wären. Je nach Bedarf des Käufers sollte dies im Voraus geprüft werden. Egal für welchen Bedarf findet man im Internet ältere und kaum genutzte Modelle vom Hyundai Gebrauchtwagen bishin zu kleinen Edelkarossen.

Gründlicher Blick in den Motorraum

Der Motor ist das Herz eines jeden Autos. Deshalb sollte man sich bei einer Besichtigung die Zeit nehmen und einen Motorraumcheck vornehmen. Zunächst sollte dieser trocken und sauber sein. Dreck und Ölspuren gehören dort nicht hin. Ein Blick in den Deckel zum Öleinfüller zeigt, ob eventuell die Kolbenringe zu verbraucht sind, falls dort Gase herauskommen. Die Überprüfung der Dichte von Schläuchen und Kühler sollte ebenfalls unbedingt durchgeführt werden. Wird Kalk gesichtet, könnten diese undicht sein. Auch die Batterie sollte noch ihre Leistung erfüllen, deshalb kann man kurz alle stromverbrauchenden Funktionen anschalten, um diese zu testen. Das Gehäuse sollte außerdem einwandfrei sein, die Pole gut gefettet.

Testfahrt als Kaufsvoraussetzung

Bei der anschließenden Probefahrt, sollte man immer selbst das Fahrzeug steuern dürfen. Es lohnt sich eine längere Strecke zu wählen mit mehreren Kurven, Steigungen und auch schlechtem Straßenuntergrund. Ist das Auto bereits abgemeldet, darf man die Testfahrt nur mit einem roten, vorübergehenden Kennzeichen antreten.

Nun sollte der Motor beweisen, was er kann. Dieser sollte sofort angehen, auch bei kalten Temperaturen. Wenn harte Geräusche wahrgenommen werden, könnte dies ein Motorschaden sein. Wenn es stark klappert oder klopft, dann ist der Motor wahrscheinlich so beschädigt, dass der Kauf hinfällig wird. Mit der Probefahrt wird auch gleich getestet, ob die Dichte des Auspuffs noch gewährleistet ist. Dazu hält man diesen mit einem Lappen zu und schaut, ob der Motor nach wenigen Sekunden ausgeht. Wurde alles überprüft und sind keine großen Schäden zu erkennen, so kann ein fairer Preis auf Verhandlungsbasis ausgemacht werden und man kann beruhigt mit dem Gebrauchtwagen die Straßen erkunden.