Der Verkaufsstand in den verschiedensten Ausführungen

Was sind die Unterschiede zwischen einem Verkaufsstand und einem Geschäft? Ein Geschäft wird stets von einem Kunden aufgesucht. Dieser muss ein Gebäude betreten und kann dann ein Verkaufsgespräch führen. Bei einem Stand erfolgt dies in einer anderen Form. Die Stände haben in der Regel eine Theke, wo der Verkäufer dahinter steht. Dieser berät sodann die Kunden vor der Theke. Täglich finden Lebensmittelmärkte statt, bei denen die Verkaufsstände aufgebaut werden. Mit der richtigen Erlaubnis von der Gemeinde oder der Stadt, ist man befähigt, einen Verkaufsstand hinzustellen. Dort kann man letzten Endes versuchen, seine Waren zu vertreiben. Als Kunde bleibt man vor dem Stand stehen und schaut sich die Erzeugnisse an. Wenn man als Kunde eine Ware kaufen möchte, kann man versuchen, mit dem Verkäufer über den Preis zu feilschen.

Zu finden sind Verkaufsstände nicht ausschließlich auf Lebensmittelmärkten, sondern auch an zahlreichen anderen Plätzen. Mehrere Wohltätigkeitsorganisationen setzen auch auf einen Verkaufsstand in den Straßen. Dort haben sie den direkten Zugang zu den Passanten und können mit ihren Aktionen werben. Die Wohltätigkeitsorganisationen versuchen mit dieser Taktik Spenden zu sammeln oder Unterschriften für Unterstützungserklärungen. Die Stände werden im Regelfall gut platziert. Am häufigsten findet man sie an viel besuchten Plätzen oder Straßen. Dort haben sie die besten Chancen, eine große Zielgruppe zu erreichen. Taktisch gute Plätze für eine solche Werbeaktion sind Fußgängerzonen und Freizeitparks. Der Verkaufsstand wird dann in der Regel mit den Farben der Organisation oder mit dem Logo versehen. Dadurch kann man viel Aufsehen erregen. Die Naturschutzorganisationen benutzen im Regelfall grüne Farben um auf die Thematik hinzuweisen. Soziale Einrichtungen wie das Rote Kreuz und der Samariterbund werben mit roten Farben. Amnesty International wirbt andererseits mit dunkler Schrift auf gelbem Hintergrund, um am Verkaufsstand auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen.

Eine andere Art von einem Verkaufsstand ist ein Imbissstand, wo man billiges Essen und Getränke kaufen kann. Sind zusätzlich Stehtische vorhanden, kann man seine Speisen unmittelbar vor Ort konsumieren, ansonsten muss man sie mitnehmen. Die Betreiber von solch einem Verkaufsstand müssen viele Richtlinien beachten. Man muss darauf achten, dass man das Lebensmittelgesetz strikt einhält, da man ansonsten Probleme mit dem Gesetz bekommt. Je länger ein solcher Verkaufsstand existiert, desto früher kann er zu einem sogenannten fest installierten Stand werden. Es gibt ebenfalls sogenannte Mischformen, die sowohl Merkmale von einem Geschäft als auch von einem Stand haben. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Verzehrbereich überdacht wird.

Jahrmärkte und Messen hingegen weisen einen echten mobilen Verkaufsstand auf, der normalerweise so ausgelegt ist, dass man ihn schnell und einfach ab- und wieder aufbauen kann. Auf den Messen wird jeder Quadratmeter den man verwendet genau verrechnet. Wenn man sich für diesen Zweck einen neuen Verkaufsstand anschaffen möchte, sollte man eher einen kleinen wählen, da der Auftritt ansonsten sehr hochpreisig ist. Es kommt natürlich stets darauf an, wie groß der Stand ist. Im den meisten Fällen kann man ihn aber leicht zusammenlegen, in einer Tasche verstauen und auf einem Autoanhänger befördern.

In der Zeit bevor Wahlen stattfinden, sieht man ebenfalls oftmals einen Verkaufsstand verschiedenster Parteien auf den Straßen. Dabei geht es einzig um Werbung für die Partei und nicht um den Verkauf von bestimmten Waren. Bei den meisten Ständen der Parteien werden Wahlgeschenke verteilt. Mit dieser Methode möchte man Stimmen gewinnen und im Bewusstsein der Menschen bleiben. Ob der Verkaufsstand für die Partei erfolgreich war, erfahren die Politiker erst, wenn die Wahlen beendet sind.