Mit der richtigen Ernährung kann Arthrose gelindert werden

Sie ist eine der Geiseln der Menschheit und mit fünf bis acht Millionen Betroffenen, andere Quellen sprechen gar von zehn bis 15 Millionen, eine echte Volkskrankheit die sich längst nicht mehr nur auf ältere Menschen beschränkt.

Bei der degenerativen Gelenkerkrankung werden die Knorpelschichten der Gelenke immer dünner, bis sie letztlich vollständig aufgerieben werden und sich in Folge das Knochengewebe krankhaft und vor allem schmerzhaft verändert. Die Fähigkeit der Bewegung wird durch Verhärtungen mehr und mehr eingeschränkt.

Überproduktion von Arachidonsäure als Ursache für Arthritis

Diese mehrfach ungesättigte Fettsäure gilt als Auslöser von Arthritis. Sie sorgt, wenn im Übermaß vorhanden, das körpereigenen Fresszellen (Makrophagen) angelockt werden und die Reste der normalen Immunreaktion vernichten. Um die Arachidonsäure als Ursache einer Arthritis zu beseitigen ist vor allem eine Umstellung der Nahrung von Nöten

Bestimmte Lebensmittel vermeiden

Vor allem Fleisch- und Wurstwaren und Innereien enthalten sehr viel Arachidonsäure. Neben der Vermeidung von diesen Lebensmitteln sollten auch zusätzlich Omega-3-Fettsäuren eingenommen werden.

Klassischerweise werden bei der schulmedizinischen Therapie von Arthrose vor allem die Schmerzen bekämpft. Dies ist bei akuter Arthritis sicherlich sehr wichtig geht aber am Ziel, die Krankheit zu lindern oder gar zu bekämpfen leider vorbei.

Den Knorpelaufbau ernährungsphysiologisch unterstützen

Knorpel bestehen zu einem großem Anteil aus Schwefel. Die besonders schwefelhaltige Aminosäure L-Methionin kann den Aufbau von Knorpelgewebe effektiv fördern. Durch die Gabe dieser Mikronährstoffe kann es bereits nach vier Wochen zu einer Linderung kommen, die mit denjenigen der klassischen Antirhreumatika vergleichbar sind. Nur eben ohne die dadurch bekannten Nebenwirkungen. Weitere Aminosäuren, wie L-Arginin, unterstützen das Immunsystem und dienen so der Heilung der entzündlichen Prozesse, und das auf einem natürlichen Wege.

Ernährungsumstellung und Bewegung

Ergänzend zu diesen Aminosäuren sorgen Vitamine und Spurenelemente für einen gesunden Knorpelaufbau und eine Regeneration der Gelenke. Außerdem sollte auf „saure“ Lebensmittel verzichtet werden. Nicht zuletzt kann regelmäßige Bewegung den Fortschritt von Arthrose bremsen und in Verbindung mit der richtigen Ernährung auch lindern.

Quelle: http://aminosäure.org/arthrose/