Das Aufdecken von Spesenbetrug

Wer regelmäßig einen Stadtbummel macht, wird bemerken, dass man hinter vielen Schaufenstern nicht nur Anbietern von Waren sondern auch viele Dienstleistungen entdeckt. Die auffälligsten Anbieter sind natürlich Banken und Versicherungen, aber in den letzten Jahren haben sich auch immer mehr Finanzdienstleister etabliert, die ihre Kunden rund um die Themen Versicherungsschutz und Altersvorsorge betreuen. Es gibt aber auch solche Dienstleistungen, die zwar unverzichtbar sind, die man aber im Alltag kaum wahrnimmt. Detektivbüros zum Beispiel findet man weder hinter großen Schaufensterflächen in bester Innenstadtlage noch sieht man großflächige Werbeanzeigen oder Fernsehspots. Die Gründe dafür liegen auf der Hand, denn sowohl die Auftraggeber als auch die Detekteien selbst agieren mit maximaler Diskretion und bei erfolgreicher Arbeit erfahren auch die beobachteten Personen dann erst von etwas, wenn der Fall aufgeklärt ist.

Detekteien arbeiten sowohl für Privatleute als auch für gewerbliche Kunden und ein typischer Fall für erstere ist der Nachweis von Ehebetrug, der nicht nur emotionale sondern auch finanzielle Folgen haben kann. Ein typischer Auftrag von Firmenkunden ist das Aufdecken von Lohnfortzahlungs- oder Spesenbetrug wie ein Beispiel aus Hameln zeigt. Ein namhaftes Pharmaunternehmen hatte den Verdacht, dass einer der Außendienstmitarbeiter Arbeitszeit mit Freizeit verwechselte und darüber hinaus sein Vertriebsgeschäft auch auf den privaten Bereich ausweitete. Die Verantwortlichen suchten eine Detektei in Hameln und fanden mit der deutschlandweit aktiven Detektei ein sehr professionelles Detektivbüro. Die mobile Einsatztruppe von Lentz beobachtete den Verdächtigen über einen Zeitraum von fünf Tagen und dabei wechselten sich mehrere Mitarbeiter bei der Observierung ab. Die Detektive kamen dabei recht schnell zu der Erkenntnis, dass der Verdacht begründet war und es stellt sich bereits nach kurzer Zeit heraus, dass der Außendienstler bereits deutlich früher in den Feierabend ging und vor allem nachmittags diversen privaten Aktivitäten nachging. Dank einer lückenlosen Beweiskette wurde der Mitarbeiter letztendlich seines Vergehens überführt und musste sich dann wegen Abrechnungs- und Spesenbetruges verantworten.

Author: Karamell

Ein schreibender Sozialpädaoge.